1. FC Köln – Hannover 96 1:4 (0:0) am 16.10.2005

Pünktlich zum einjährigen Bestehen von 96 KÖLSCH spielten die Roten im RheinEnergie Stadion in Köln. Vor ausverkauftem Haus stellte Trainer Lienen um und brachte Halfar und Stajner für Delura und Hashemian. Die Kölner verzichteten auf Prinz Poldi.

In den ersten Minuten mussten das Dutzend anwesender 96 KÖLSCHer zwei Mal tief durchatmen als bei zwei Standardsituationen die Latte und Enke retten mußten.

Erst nach einer knappen Viertelstunden kam 96 gefährlich vor das Tor der Kölner, doch die Flanke von Sousa verpassten BRDaric und Mertesacker knapp. Nach ereignisreichem Beginn gab es bis zur Pause keine nennenswerten Chancen mehr. Nur Zuraw verfehlte mit einen Kopfball nach Tarnat Freistoß das Tor.

In der Halbzeit wechselten die Domstädter aus. Der Prinz kam und nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Albert Streit das 1:0 für die Hausherren. Das Stadion kochte. Zum Glück konnte Hannover nur 60 Sekunden später nach schöner Flanke von Sousa ausgleichen. Jiri Stajner netzte am langen Pfosten ein.

Das Spiel war in den folgenden Minuten abwechslungsreich und beide Teams spielten guten Fußball. Nach 53 Spielminuten schickte Stajner den starken Dabrowski dessen Flanke BRDaric zum Führungstreffer nutze.

Vor allem die Blocks N5 und N6 standen Kopf. Überglückliche Niedersachsen lagen sich in den Armen. Zu meinem Pech hatte ich die exzellente Stadionwurst und einen Becher Kölsch in der Hand, so dass ich selbst beim Elfmeterpfiff drei Minuten später noch beide Hände voll hatte. Der überraschend im linken Mittelfeld eingesetzte Halfar war in den Strafraum eingedrungen und von Jungnationalspieler Sinkiewicz rüde umgestoßen worden. Den Strafstoß verwandelte Mittelfeldstratege Ricardo Sousa. Mit vollem Magen und voller Glückshormone genoß ich die Hannover-Wechselgesänge mit der Osttribüne.

Köln war in der Folge völlig orientierungslos. Die Leinestädter erspielten sich Chance um Chance. Leider konnte der allein auf Torhüter Wessels zulaufende Altin Lala keinen Abschluss finden. Erst in der 70. Minute bewegte der zweite Treffer von Thomas BRDaric viele FC-Anhänger zum Verlassen des Stadions. Gut erzogen winkte die Nordkurve den zum Ausgang strebenden und sang “Auf Wiedersehen!”.

In den letzten Minuten hatte dann sogar der Eingewechselte Hashemian eine Riesenchance und auch Merte tauchte gefährlich vor dem Tor auf. Die Nordkurve zeigte, wer im RheinEnergie Stadion regiert, viele standen auf, weil sie Rote sind und feierten die starke Leistung ihrer Roten.

Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn der 1. Fahrstuhl-Club Köln in zwei Jahren wieder in der Bundesliga zum Heimspiel lädt und einmal mehr Thomas BRDaric einen Doppelpack landet. Sollte Poldi mit weiteren “Toren des Monats” die Kölner in Liga 1 halten, dann kommen wir natürlich auch gerne wieder mit Fahrrad und Straßenbahn, um einen Auswärtssieg und unser zweijähriges Bestehen zu feiern.

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