Hallescher FC – Hannover 96 0:5 (0:1) am 09.08.2008

DFB-Pokal 2008/2009, 1. Hauptrunde. Der schöne HSV wird in die Sachsen-Anhalt-Metropole Halle an der Saale gebeten zum Duell gegen den Regionalligisten HFC.
Dass sich im Vorfeld um die Fanszene dieses Vereines einige negative Schlagzeilen ranken, kann doch einen echten Niedersachsen nicht abhalten, einen interessanten neuen Ground zu sehen. Also mache ich mich am Samstag morgen mit kleiner Verspätung (Nachwehen des gefeierten Pokalsiegs der Kickers aus Offenbach über die Kleeblätter aus Franken) auf die 400km lange Strecke.

Ich kann Euch sagen, das zieht sich, so ganz alleine im Auto. Gegen 13:30 Uhr treffe ich bei meinem Hostel ein. Sehr lustige Unterkunft und bei 25,- Tacken die Nacht kann man auch nicht jammern. Dort werde ich von einem Bekannten aus Halle abgeholt, der mich zum Stadion fährt und mir Fanhaus und Umgebung näher bringt. Nette Menschen hier in Halle, denke ich noch so. Später schränke ich das etwas ein 😉

Nach einer Weile verabschieden wir uns und ich begebe mich Richtung Gästekurve. Dort treffe ich auf den Präsi, Herkel und Daniel. Rein ins Stadion und Herkel und ich besorgen erstmal ein oder zwei Bierchen… dann Anstehen an den doch immerhin 3 Dixies. Im Stadion gesellen wir uns dann zu Benjamin in den Block. Der Präsi nimmt das andere Ende ein, die Blockfahne ist mediengeil platziert. Alles Bestens. Aber WO ist eigentlich Herkel?

Das Spiel plätschert so dahin, das scheint Schlaudraff zu nerven, also macht er mal einen rein. 1:0. Mehr dann aber auch nicht.

Pausentee ähhh… -bier. Dixi zum Zweiten. Zweite Hälfte startet mit Hannos spitzem Fuß zum 2:0. Kurze Zeit später gehe ich nochmal Dixi und Bier holen, komme zurück und habe das 3:0 vom Holländer verpasst. Na toll. Wie auch immer, nun scheinen die Jungs auf den Geschmack zu kommen. Ein Tor des Monats von Hanke und es steht 4:0.

Das scheint das Startsignal für ein paar Vollhonks auf der anderen Seite. Sie entern erst die Sitzplatzgegengerade und von dort über den Zaun noch den Pufferblock. Nicht alle. Einige bleiben hinter dem Zaun und demontieren Sitze, ist ja sonst keine Munition da. Zisch, zisch… flogen volle PET-Flaschen, Sitzschalen und Doppelhalterstöcke in unseren Block. Das blieb natürlich nicht ohne Gegenreaktion. Der Zaun wurde “gesichert” und es gab auch die ein oder andere Rückwurfaktion. Benni, Daniel und ich haben es uns lieber etwas abseits gemütlich gemacht.

Man muss ja Montag wieder schaffen und ausserdem will man ja auch noch weitere Spiele sehen in näherer Zukunft. Ich entledige mich meiner 96-Insignien und der Holländer macht noch eins, weil ich sein erstes nicht gesehen habe. Nach dem Spiel trennen wir uns leider diesmal relativ zügig. Ich muss einmal um das Stadion herum, wo ich mit meinem Bekannten aus Halle verabredet bin.

Lustiger Dialog mit dem Beamten in Grün: “Entschuldigung, mein Auto steht in der Magdeburger, daher müsste ich einmal auf die andere Seite, geht das in Ordnung?” “Aha. Ich hab zwar keine Ahnung, wo die Magdeburger ist, aber wenn Sie es sagen…”. “Also kann ich hier lang gehen?” “Also ich werde Sie nicht beschützen!” “lach Nee, das bekomm ich schon alleine hin, danke. Wollte nur wissen, ob es erlaubt ist, diesen Weg zu nehmen?!” “achselzuck Das ist ein freies Land!” Haste Töne… wenn ich da an Duisburg denke… g

Mein Bekannter sammelt mich hinter der Haupttribüne auf und macht anschließend eine kurze Stadtrundfahrt durch die Altstadt. Hübsch. Dann gehen wir in der Fußgängerzone der Altstadt, lecker was essen und ich gönne mir noch ein paar Bierchen. Bis auf die Deppen eigentlich wirklich ein netter Ausflug.

Am nächsten Morgen bin ich schon um 6:30 Uhr wach. Einschlafen ist irgendwie nicht mehr. Also denke ich mir, kann ich auch früh aufbrechen, bin ich früher daheim. Nach 3:20h Fahrt war ich dann gegen 10:30 Uhr wieder daheim. Jott sei Dank ist Stuttgart näher und die Zugverbindung für mich ideal.

Mit dem Auto zum Fussball hat alleine gar nix.

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