SpVgg Fürth – Hannover 96 2:3 (1:1) am 26.04.2013 um 20:30 Uhr

Aufgrund eines möglichen Staus aufgrund des langen Wochenendes wurde im Vorfeld der Treffzeitpunkt sukzessive nach vorne verschoben, so dass sich René, Hannes, Gereon und später auch Manu um ca. 15 Uhr trafen, um gemeinsam mit dem brandneuen Dietrich-Mobil Richtung Fürth zu fahren. Um die notwendigen Pausen der Fahrt zu verringern, wurde Bockbier besorgt, welches René nach eigenem Bekunden immer sehr willig macht. Da sich dies auf der Fahrt nach Poppenreuth sehr anbot, legte man los.

Rauf auf die A3, ordentlich Fahrt aufgenommen, aber Hannes wurde (wieder einmal) einfach nicht betrunken. Noch vor Frankfurt erreichten wir auch gleich den ersten Stau: Taktisch gut auf der mittleren Fahrbahn positioniert, wurde sogleich Kontakt zu den nebenan fahrenden Autos gesucht: Dieser wurde nur sporadisch erwidert, so das wir zeitweise alleine auf der Autobahn fuhren, links und rechts blieb einfach frei. Auch Zuprosten wurde allerhöchstens mit einem freundlichen Nicken beantwortet: Einzig ein polnischer Fernfahrer prostete mit einer Rotweinflasche zurück. Annäherungsversuche der Mitfahrer auf der Rückbank an die holden Mitfahrerinnen der Begleitfahrzeuge verliefen im Sand.

Stichwort Wässern: Hier wurde sehr vieles ausprobiert: hinter Abzäunungen, auf Raststätten, auf denen Manu René aufs Klo einlädt und beide nur deswegen drauf waren, weil René Manu rechtzeitig von hinten genommen hat. Und merke: Pinkeln auf dem Standstreifen der Autobahn ist selbst dann schön, wenn das Auto einfach weiterfährt – man muss ja Prioritäten setzen. Es wurde viel gesungen („… den Schnitt zu wagen … vom Männlein bis zur Frau …“) und über alte Zeiten erzählt (zu Gereons Zeiten kosteten Singles noch 4,50 DM), der Braunkohletagebau von Bayern entlang der Autobahn bewundert, und es wurde festgestellt, dass der Sänger von „96 – Alte Liebe“ den Ultras vor dem Spiel das Koks klaut. René glaubte nicht an Gereons rudernde Vergangenheit, und wir haben (wieder einmal) gelernt, dass Frauen beim Anlegen eines Gurts im Auto Angst um ihren Busen haben.

Aber irgendwann ist auch die schönste Hinfahrt vorbei, das Auto wurde flugs am IKEA-Parkplatz geparkt, der restliche Weg zu Fuß zurückgelegt und das Stadion betreten: Ein freundlicher Ordner half, die Fahne aufzuhängen. Wie bei 96 KÖLSCH Usus, wurde das Stadion pünktlich zum Anpfiff betreten: Und wäre Manu nicht zu spät gekommen, hätten wir keine Karten gehabt. Das Stadion selbst war cool: Ein zusammengeschustertes Bauwerk, viele verschiedene Tribünen und Baustile, sehr original. sujo tauchte auch irgendwie auf, Dietrich, Daniel und Philipp ebenfalls. Zu Beginn der 2. Halbzeit wurde eine große Pyo aufgeführt, Fürth kommt (für die Statisten) auf insgesamt 20:4 Torschüsse, aber 96 gewinnt mit 3:2.

Nach dem Spiel war wie immer: Gereon ging verloren, während der Rest sich noch etwas zwischen die Kiemen schob. Für die Rückfahrt wurden an der Tanke noch schnell 2 Tüten Bier besorgt (fertig abgepackt!), dann ging es Richtung Köln. Irgendwann sang im Radio auf einmal ein Chor. Nach der ersten Strophe stellten wir lauter und stellten fest, dass die nächste Strophe die 3. Strophe des Deutschlandlieds war, und fragen uns, was wohl davor gespielt wurde: Immerhin waren wir in Bayern – Entschuldigung: in Franken. Nachdem die darauf folgende Ode an die Freude verklungen war (hier war 96Kölsch nicht so textsicher wie bei der Nationalhymne), wurden wir vom freundlichen Radiomoderator aufgeklärt, dass jeden Tag um Mitternacht zunächst die Bayernhynme, dann die deutsche und schließlich die Europahymne gespielt werden.

Nach viel Dauergesang mussten wir tanken, wobei ein sichtlich angeschlagener Hannes die Rechnung beglich und vom freundlichen Tankwart darauf hingewiesen wurde, dass man in diesem Zustand besser nicht Auto fahren sollte. Die nächste Rast wurde für freihändige Übungen verwendet, wobei Manu auf drei Behindertenparkplätzen parkte. Und schon waren wir wieder in Köln.

Fazit: Fahre auswärts mit mir! Auswärts, auswärts die ganze Nacht.

Fahre auswärts mit mir, weil Hannover uns glücklich macht.

Didier, Didier Ya Konan, Dein Pass, der kommt auch manchmal an.

Fahre auswärts mit mir! Auswärts, auswärts die ganze Nacht.

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