1.FC Nürnberg – 96 2:2 (0:2) am 15.09.2007

Ein lustiger Tag im Zug. Zu diesem Trip trafen sich Klaas, Step und ich bereits um 7:15 am Kölner HBF. Denn 6 Stunden in 4 verschiedenen Regionalbahnen hatten wir nun vor uns.

 

Angesichts dieser Herausforderung öffneten wir unser primäres Pils auch erst nach dem ersten Umstieg in Gießen. Erstaunlich positiv verlief die großräumige Umschiffung der in verschiedener Hinsicht gefährlichen Klippe Frankfurt.

Zur Hebung der Stimmung trug neben Klaas Frikadellen und einem für Step unerwarteten Gleiswechsel beim 2. Umstieg auch das sensationelle 1Live NRW-Quartett bei. So freuen wir uns nun alle auf ein zukünftiges Freundschaftsspiel unserer Roten gegen die TSG Harsewinkel, bei welchem wir den Besuch im einzigen „Coolen Club“ am Ort, dem Trecker-Inn nicht versäumen werden.

Dass wir schließlich die Grenze zum Freistaat Bayern passiert hatten merkte ich vor allem an dem sich deutlich veränderndem Dialekt meiner beiden Mitreisenden. Ich war nicht als einziger irritiert, denn auch den umsitzenden Franken waren die beiden Oberbayern suspekt. Nur gut, dass man bei der Bahn wenigstens noch weiß, wie eine akkurate Durchsage in einem Deutschen Zug zu klingen hat! Nun waren wir zum Glück aber auch endlich da.

Am Bahnhof bzw. Frankenstadion gesellten sich dann unter anderem noch Alex und Sujo zu uns. Aus unserem, nicht grad optimal gelegenen Block (alle Tore fielen auf der anderen Seite), verfolgen wir ein munteres Spiel, dass 96 in Griff hatte. Zur Pause lagen wir durch Doppel-Hanke mit 2:0 gefühlt uneinholbar vorne. Doch mal wieder folgte auf eine starke Halbzeit eine Schwache und 96 kassierte in der 89. den Ausgleich. Natürlich erstmal sehr enttäuschend.

Aber schon auf der Zugfahrt zurück zum HBF kippte die Stimmung wieder. Zusammen mit ein paar anderen 96ern stimmten wir den neuen „Vorwärts Hannover“-Song an, sangen, hüpften, brüllten damit 10 Minuten lang die zahlenmäßig weit überlegenen Nürnberger in der Bahn in Grund und Boden – Super!

Am Bahnhof verbrachten wir die verbleibende Stunde bis zu unserer Zug-Abfahrt in der sehr geräumig-entspannten Bahnhofs-Bar mit Cocktails und neuen 96-Bekanntschaften. Ob nun 2 Jumbo-Long Island Ice Teas wirklich nötig gewesen wären sei dahingestellt, aber da wir unerhofft einen noblen Spender auftaten, stellte sich diese Frage nicht. (Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!)

Die Rückfahrt hatte dann den großen Vorteil, ohne Umstiege von Statten zu gehen. Unser kleiner illustrer Kreis wurde (vorab von der SIXPACK-BASS-Stimme Peter) gegen Ende von einer fast ebenso lustigen, direkt vom Göttinger Grünen-Parteitag kommenden Öko-Delegation aufgemischt. Tiefgründige bis hitzige Gespräche über Politik, Fußball, Sonderpädagogik, Birkenstock und Psychologie. vertrieben uns die Zeit bis zur Ankunft am Kölner HBF.

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