Alemannia Aachen – Hannover 96 3:2 (2:1) am 24.01.2009

Die Tingeltour im Zuge der Vorbereitung brachte für die Roten Riesen einen Trip ins westliche Rheinland mit sich, denn es stand ein Duell auf dem berühmt-berüchtigten Tivoli auf dem Programm.

Jenes Spiel war nicht nur für die Ex-Alemannen Hecking und Pinto eine Begegnung mit der Vergangenheit, sondern für 96 KÖLSCH die Gelegenheit, den Fanclub-Freund ibk samt Freunden zu besuchen.
Morgens stand die 96 KÖLSCH-Jahreshauptversammlung um 11 Uhr im Gaffel am Dom auf dem Programm, die reibungslos verlief und als Neuerungen ein Pöstchen für unseren Sportsfreund Schröter mit sich brachte. Glückwunsch hierzu. Der Club ist weiterhin in ruhigen Fahrwasser und Merte wird uns weiterhin als Vorsitzender vorstehen. Aber an dieser Stelle muss natürlich darauf hingewiesen werden, dass große Dinge ihre Schatten vorauswerfen, denn schließlich feiern wir in diesem Jahr schon unseren fünften Geburtstag.

Anschließend ging es mit der Regionalbahn ins knapp eine Stunde entfernte Aachen, wo wir von ibk in Empfang genommen wurden und nach gefühlten 30 Minuten Fußmarsch das örtliche Hofbräuhaus erreichten.

Von dort ging es vom Busbahnhof mit dem Bus zum Stadion, wo sich der Gästeblock durch unser Erscheinen um gefühlte 30 % füllte. Es stellte sich schnell heraus, dass kaum jemand zum Feiern vor Ort war – leider auch nicht unsere Mannschaft. Der unterklassige Gastgeber übernahm die Kontrolle, kam schnell zu guten Einschussmöglichkeiten und ging schließlich auch mit 1:0 in Führung. 96 versuchte sich aufzurappeln, doch ausser stetem Bemühen war nichts Zählbares zu registrieren. Es kam, wie es kommen muss: Unsere Rumpel-, pardon Abwehr ließ dem Gegner ganz viel Platz und die Alemannia erhöhte auf 2:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Rückrunden-Bruggink per ruhendem Ball aus 20 Metern einnetzen und so wurden mit einem 1:2-Rückstand die Seiten gewechselt.

96 wechselte munter durch, bis auf König Jürgen durfte jeder ran, doch sorgte das natürlich nicht dafür, dass Hannover die Spielkontrolle übernahm. Ganz im Gegenteil: Aachen kam immer wieder gefährlich vor Enkes Tor und erzielte den 3:1-Führungstreffer. Kurz vor dem Abpfiff verkürzte, wer auch sonst, Arnold auf 2:3, doch die Messe war gelesen und es bleibt zu hoffen, dass sich 96 bis zum Rückrundenauftakt gegen Schalke aufrappelt.

Gemeinsam ging es per erneutem Gewaltmarsch zu ibk in die WG, wo uns die Handball-Nationalmannschaft immerhin den Abend dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung fast zu retten wußte. Aachen ist eben nicht Serbien und 96 noch relativ weit weg von ihrer WM-Form.

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