Twente Enschede – Hannover 96 2:2 (2:0) am 20.09.2012 um 21:05 Uhr

Für die Anreise wurden ein 9er und ein Privat-PKW verplant: Dieses garantierte eine gemeinsame anreise sowie eine schnelle Rückreise für die Arbeitnehmer, die früh wieder aus den Betten müssen.

Platzwahl, Abfahrt, Autobahn war schnell erreicht. Kuru hinter Düssel****, bei der ersten Überschreitung der 120km/h-Marke, musste leider ein 96Kölsch-Magnet dran glauben: Er war auf der Front des Bullis montiert und hatte wohl dem Wind zu viel Widerstand geboten und flatterte über uns hinweg. Eigentlich hätte das hinterherfahrende Fahrzeug den magneten wieder auffangen können – aber die waren wohl anderweitig beschäftigt. Kurz vor der Grenzegerieten wir auf einem “Schleichweg” in eine Polizeisperre. Und obgleich die Polizisten zunächst etwas unentspannt reagierten (ein Polizisthatte dem Fahrer ein Zeichenzur Weiterfahrt gegeben, während der andere einen Halt signalisierte), wurden wir relativ schnell als nicht Drogenschmuggelnde angesehen: “Sie wollen wohl zum Fußball, was?”

Nach dem Verlassen der Autobahn wurde bis zum erreichen der tadionumgebung Hey Jude in der HSV-Variante und in vielerlei Zusammensetzungen intoniert (Männer, Frauen, leise, laut, Megaphon, Senioren…), was die Eingeborenen zu spontanem Applaus animierte. Kurz vor dem Stadion wurde auf Niederländisch nach dem Parkplatzgefragt – aber die Schutzmann antwortete auf Deutsch…

Auf dem Parkplatz wurde zum ersten Mal die große 96Kölsch-Fahne präsentiert, dann gings hinein- in den “Partytempel” De Grolsch Veste: In ungefähr 100dB wurde hier Trash-Pop vom allerfinsten gespielt – ohne Unterbrechung: Der gut gefüllte 96-Block war schon weit vor dem Anpfiff durch die Dancemoves ausgepowert, beim einlauf der Mannschaften sah die Fahne zum ersten Mal ein Stadion von innen.

Halbzeit 1: Enschede spielte besser, erzielte 2 Tore, 96 verhielt sich reichlich konfus in der Abwehr.

Halbzeit: Trikotwechsel der Mannschaft

Halbzeit 2: Eine Kopie der ersten Hälfte: Enschede spielte in 96-Trikots besser, erzielte 2 Tore, 96 verhielt sich in Enschede-Trikots reichlich konfus in der Abwehr, machte exakti die gleichen fehler wie in Halbzeit 1, das Spiel endete 2:2.

Irgendwie ging es nach dem Spiel nicht weiter, obk bekam große Sorge, den letzten Zug in die Kaiserstadt zu verpassen. Obwohl er schon aufgegeben hatte, schloss er sich der PKW-Reisegruppe an, die zunächst durch den Feierabend- bzw. Spielendverkehr von Enschede kroch. Kurz vor Erreichen der Autobahn wurden alle Schals, die als wehende Fahnen aus dem Auto ragten, ins Innere hineingennommen. Auf der Autobahn stellte nach Grenzübertritt Klaas per Schlau-Telefon fest, dass die Tormusik der Boston Bruins heute im Stadion gespielt und von der deutschen Kombo Zombie Nation ersonnen wurde. Nach gefühlten 5 Minuten Autobahn fuhren wir über die Zoobrücke. Per Schlau-Telefon wurde die Verspätung der letzten Bahn in Richtung Kaiserstadt gelivetickert, am Bahnhof Ehrenfeld sprang obk aus dem Auto und in die Bahn, der Rest wurde in der Innenstadt abgesetzt. Irgendwie ist es doch gar nicht so weit von Enschede bis Köln …

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